Trendsportart: Rennrutschen

Gastbeitrag von redbull.com

In Deutschland nimmt eine Sportart namens Rennrutschen Fahrt auf. Unser Autor trainierte mit Serienmeister Sven Schubert – und forderte den 98-Kilo-Mann in der „Black Mamba“ zum Duell.

Plötzlich weht Fahrtwind über mein Gesicht, in immer schnellerem Takt streifen die Fugen der Edelstahlröhre meine Schulterblätter, über mir rasen die Metallstreben der Glaskuppel vorbei. Gerade habe ich meinen Hintern zum ersten Mal in Rennposition gehoben, und die Rasanz der Beschleunigung verblüfft mich jetzt doch. In meinem Magen macht sich ein leichtes Kribbeln breit, das jäh aufhört, als meine Beine in einer S-Kurve deutlich zu hochschwingen und ich beide Arme zur Seite ausstrecken muss, um wieder in Position zu kommen.

Da rausche ich auch schon ins Landebecken, Wasser schießt in meine Nasenlöcher, ich tauche mit pochendem Herzen auf. So muss es sich anfühlen, dieses Rennrutschen. „Nicht schlecht!“, ruft mir Sven Schuber vom Beckenrand zu – und ergänzt: „Aber jetzt komm mal runter von der Familienrutsche.“

Es ist ein Mittwoch im Spätsommer, und wir befinden uns in der Anlage Galaxy Rutschenwelt im Erlebnisbad Therme Erding bei München. Seit heute Morgen versucht Deutschlands vierfacher Rennrutschmeister Sven Schubert, meine Performance auf der Wasserrutsche zu verbessern. Wie es dazu kam? Während einer Internetrecherche stieß ich zufällig auf Sven und war sofort wie elektrisiert: Wie um alles in der Welt geht Rennrutschen?

Den ganzen Beitrag könnt ihr hier nachlesen.

 

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